Archiv der Kategorie ‘SM‘

Wer braucht schon mehrtägige Wandersegelflüge, wenn es auch an einem geht…

Dienstag, den 9. Juni 2009 von Stefan Leutenegger

Erstaunlicherweise hat heute morgen die Sonne gescheint: das hiess: aufbauen! Als die “kleine” Klasse geschleppt wurde, sah es aber schon düsterer aus. Es hatten sich Cirren breit gemacht und die ersten Cumuli begannen zu zerfallen. Entsprechend harzig war das herumdümpeln bis kurz nach Eins endlich die Linie aufging. Eine Plastikwolke wälzte sich langsam aber stetig durch die absterbende Thermik: nach Gossau sah es nach einem Besuch in Amlikon aus. Aber nein, so schnell wollte uns der Boden noch nicht. Da ein Vogel, dort eine Thermikblase - der Pulk liess sich nicht absaufen, auch wenn er es mit immer flacherer Kreiserei fast darauf anlegte… Hilzingen war dann aber definitiv Endstation. Es braucht eben doch Sonne für Thermik! Das war mal wieder experimentell bewiesen. Ich reihe mich im Downwind als Nummer 9 ein - innerhalb 2 Minuten strandet es 12 Flugzeuge. Am Boden fragende Gesichter: “Aber warum?” - “Wettbewerb!”… Der Plan, mit einer Zwischenlandung in Amlikon heimzuschleppen, um die Ressourcen (Schleppflugzeuge) besser ausnützen zu können, funktioniert, dauert aber auch so seine Zeit… Mit Argusaugen werden die in Amlikon landenden Piloten beobachtet, denn es findet zur Zeit der Segelfluglehrer-Kurs dort statt. Gegen 7 sind aber alle wieder zu Hause und werden für den Wandersegelflug-Spass alle gleich belohnt: mit 0 Punkten, da keine Wertung zu Stande kommt… So geht das. Lustig war es allemal…

Segelfliegen ohne Sonne?

Montag, den 8. Juni 2009 von Silvan Gacond

Wie doch ein bischen Feuchtigkeit an der falschen Stelle die Stimmung trüben kann. Auf jeden Fall würde wohl kein Segelflieger auf der ganzen Welt einfach aus seiner hart erkämpften Höhe ins stille, abgedeckte Nichts fliegen. Genau das haben wir heute gemacht.

Erstaunlicherweise waren auch unter der Totalsuppe ab und zu kleinere Aufwinde auszumachen: hohe Labilität sei dank. Leider hat das nicht wirklich gereicht, die ausgeschriebene Strecke auch nur annähernd zu erfüllen, die Abdeckung verdichtete sich einfach zu schnell. Erschwerend kam hinzu, dass der grosse Pulk ziemlich träge war und das Kreisen mit elf anderen Flugzeugen nicht wirklich Spass machte. Konnte man den Schlauch schön eng in der Mitte nehmen, stieg es ab und zu sogar noch anständig, traf aber der Pulk ein wurden die Kreise flacher und das steigen fiel auf Kommestellen runter: Schade!

Schlussendlich sind wir praktisch in Elferformation in Hilzingen eingeschlagen. Die leicht überraschten deutschen Kameraden reagierten jedoch sehr flexibel und bemühten sich sofort um Schleppflugzeuge. Um den ganzen Haufen möglichst schnell in der Luft zu haben, legten wir noch einen Zwischenstopp in Amlikon ein, wo wir vor versammeltem Fluglehrerkurs eine kleine Flugplatzinvasion durchführten.

Ausser Spesen nichts gewesen. Keine 100km, keine Punkte, hohe Schlepprechnungen… Es kann fast nur noch besser werden.

Fast ein Guter Tag

Montag, den 8. Juni 2009 von Fridolin Hauser

Eigentlich hat nur die etwas dickere als vorgesehene Wolkendeke die Sache vermiesst. Aber Segelfliegen ist ja ausnützen der Sonnenenergie! Es haben alle das Beste gegeben und die Landung von 12 Segelflugzeugen, aufgreiht auf 1,5 Kilometer im Gegenanflug in Hilzingen war Mustergültig und hat gezeigt, wie ein ganzer Pulk safe auf einem kleinen Flugplatz landen kann. Meine einzige Sorge war: hoffentlich vergisst keiner das Fahrwerk, sonst währe der Flugplatz blockiert gewesen.

Der Nachhauseschlepp mit Relais in Amlikon konnte noch mit einer Steppvisite beim Fluglehrerkurs verbunden werden.

Auch ohne Punkte ein schöner und erlebnissreicher Segelflugtag.

Perfekte Ausschreibung

Sonntag, den 7. Juni 2009 von Fridolin Hauser

Die Meteovorsagen hätten eigentlich keinen Flug erwarten lassen. Aber der heutige Morgen mit der klaren Sicht und der abgetrockneten Luft liess Hoffnung aufkommen. Und daraus machten unsere Tasksetter das Beste. Mein Optimismuss war so gross, dass ich mit voll geladenem Ventus startete. Gleich nach dem Klinken fand ich aber keinen Aufwind, welcher mit meiner Flächenlast zu vereinbaren war. Also, die Hahnen auf. Mein Vorsatz, früh zu starten, konnte ich wegen fehlender Höhe nicht einhalten und musste zuerst mal östlich von Wattwil die Starthöhe erreichen. Von diesem Aufwind konnte ich mit einem einzigen Kreis die Startlinie, Stäfa und wieder hierher zurück nach Wattwil fliegen. Leider mit leeren Flügeln. Die Runde über Gossau sah vielversprechender aus als sie war und ich musste in Gosau (mit einem s) nochmals nachtanken, bevor es durch den Regenschauer über Wald und Reichenburg zum Ziel ging. Zusammengefasst ein schöner Flug, welchen man ohne Wettbewerb sicher verpasst hätte.

SM Schänis, erster Wertungstag: Gewitterslalom!

Sonntag, den 7. Juni 2009 von Silvan Gacond

Als ich heute morgen nach dem Aufstehen den blauen Himmel sah, verstand ich die Welt nicht mehr. Es ist doch SM, oder? Kurz das Datum geprüft und festgestellt das tatsächlich SM ist. Der Meteorologe hatte keine einfache Aufgabe, die trotz blauem Himmel nicht so schönen Wetteraussichten zu verkünden. Waren doch alle von diesem Umstand mittel- bis übermotiviert endlich mal in die Luft zu kommen. Die Aufgaben wurden kurz aber meiner Meinung nach sehr gut ins Wetterfenster passend ausgeschrieben.

Als Sandra und ich dann von dem Turbo Bravo in die Luft gespickt wurden (für die die das Gefühl nicht kennen: es ähnelt mehr einer Katapultschleuder als einem normalen Schlepp) waren die Wetteraussichten schon nicht mehr so toll. Schon diverse Cumuli türmten sich in die Höhe und auch die ersten Schauer waren in unserem Wettbewerbsgebiet auszumachen. Auch am Funk waren wir uns einig: Sofort abfliegen lautete die Devise.

Dies wurde dann auch so praktiziert und dank eher vorsichtigem Flugstil konnten wir die ersten beiden Schenkel ohne nennenswerte Tiefpunkte abfliegen. Wir flogen im bewährten Team zusammen mit den Knonauer Junioren und Ex-Junioren und konnten so auch zusammen ins Gebiet hinter dem Ricken vorstossen. Auch dort war “Gas zurücknehmen” angesagt da es durch die vielen Abschattungen eher nicht empfehlenswert war, sich zu tief runterfallen zu lassen.

Dies klappte grundsätzlich nicht schlecht und auch der Rest des Fluges war ziemlich schnell erledigt. Zum Schluss mussten wir vor dem Wendepunkt im Wald noch einen grösseren Regenschauen queren, ausserdem war der Wendepunkt durch den starken Westwind im Lee. Dies hat trotz ausreichender Endanflughöhe die Spannung noch ein Bischen erhöht. Gereicht hat es schlussendlich gut und alle waren froh aus diesem schlechten Tag doch noch das beste rausgeholt zu haben. Wahrscheinlich werden viele Piloten in unserer Klasse heute sehr nahe beieinander sein, da doch die meisten etwa die selbe Strategie verfolgt haben und oft in Pulks geflogen wurde.

Der Anfang ist gemacht! Es bleibt zu hoffen dass wir trotz eher trüben Wetteraussichten noch zahlreiche spannende Flüge absolvieren können.

Lac de Schänis - Startbahn unter Wasser, vor und nach dem Flug !

Sonntag, den 7. Juni 2009 von Dirk Reich

Der erste Wertungstag begann mit dem optimistischen Wetterbriefing von Dani: “Erste Ueberentwicklungen ab Mittag, aus SW danach Ac und CI Felder, Thermik vorübergehend mässig, im Laufe des Nachmittag verbreitet Schauer und Gewitter. Auch für Morgen darf man einen gewissen Optimismus haben”. Toll, nicht ?!

Urs meinte dazu noch süfisant: Da wir heute alle Lufträume zur Verfügung haben, werden wir auch fliegen, und wir flogen tatsächlich: Um 12:30 Uhr gings los, und wir an der Turbo Bravo als letzter der offenen Klasse um 13:00 Uhr an den Atzmännig und 15 später bereits durch den ersten Regen in Richtung Heimatplatz Hausen.

Bis Affoltern ging es prima, auch die nächsten 2 Bärte waren noch gut, dann aber fing das Drama für mich an. Mit 30 km/h Gegenwind mussten wir die Wende in Dagmarsellen holen und die stolze Höhe aus 1700m bei Buttwil war im nu nur noch 850m und so hingen wir am Hang in Dagmarsellen mit einem Nullschieber und flogen Achten. Gestern hatte ich das noch mit Guido am Segelflugsimulator geübt, es geht tatsächlich, auch an Mini-Hägen im Mittelland. Tolle Perspektive, nur irre langsam.

300m höher war der Bart weg und schon waren wir im Anflug auf den näcshten Hang in Triengen. Endlich nicht mehr alleine, gesellte sich Wisi zu uns, und zur Ermutigung auch noch 50m tiefer als wir. Landen hätten wir nicht können in Triengen, da der Wind quer zur Bahn stand, aber der Hang trug uns bis auf stolze 1300m. Richtung Buttwil stand ein schöner Cumuli und man glaubte es kaum, darüber eine Lenti. Westwindwelle über Buttwil ???.

Leider haben wir erst jetzt bemerkt, was andere bereits auf dem Hinflug nach Dagamrsellen genossen haben. Dani hat die Wende in beinahe 1600 m umrundet und den Flug ein Stockwerk höher und deutlich schneller genossen. Vor dem Lindenberg gings zuerst in die Thermik und später am Rande der Wolke bis auf 2100m in der Welle. Traumhaft, der Heimflug nach Schänis durch die nächsten Schauer war garantiert.

Mit einem derartigen Flug kann man natürlich keinen Blumentopf gewinnen, aber Spass hat es trotzdem gemacht. Wer wäre heute schon freiwillig nach Dagmarsellen geflogen ???. Die Welle am Abend war bestimmt die Einstimmung auf einen tollen Föhntag am Montag. Die Pumpen am Lac de Schänis stehen auf jeden Fall schon bereit !!

Als Höhepunkt des Tages ist noch das Festtagmenü mit 4 Gängen zu erwähnen. Mit Salat, Tortelini, Braten mit Spätzli, Torte mit Kaffee im Bauch muss ich Morgen 2 Liter Ballast mehr in den Schwanz kippen. Den Helfern und der Küche sei grossen Dank, echt Super ! Und so konnten wir den Tag mit Rotwein und Fliegerlatein in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

1. Wertungstag aus einer anderen Sicht…

Sonntag, den 7. Juni 2009 von Jürg Haas

Im gegensatz zu den Kollegen ging bei mir heute gar nichts… Schon die Flugvorbereitung lief alles andere als rund und in der Luft sollte es auch nicht besser werden. Mir gelang es nicht zur Startlinienöffnung an der Basis zu sein und flog zwangsläufig, um den Sichtkontakt bei diesem schnelllebigen Wetter nicht zu verlieren, etwas tiefer und ein paar Minuten später eher zufällig ab. Möglicherweise fand ich dadurch nie den tritt ins Rennen und hinkte immer ein Schritt hinterher, konnte die von den andern gefundenen Aufwinde nicht voll auskreisen - immer wieder zerfiel die Thermik gleich nach meiner Ankunft. So verlor ich Meter um Meter. Nach der Wende in Gossau konnte ich eigentlich eine recht gute Linie fliegen, jedoch reichte dies nicht um vor dem Schauer in Wattwil zu sein und eben auch nicht um hinter dem Schauer nach dem Rickenpass noch Thermik zu finden - falsche Zeit, falscher Ort… Der Endanflug war dadurch mit +250-300m eher knapp bemessen. Das schlimmste war jedoch, dass ich mit dieser Höhe unerwartet nicht zur Wende Wald kam - da diese etwas unvorteilhaft auf einem Hügel lag. Ich musste zurück in die Linthebene und bei Rieden mit 8/8 Abdeckung und mit etwas Glück aber doch nur 0.6m/s frustriert die Endanflughöhe nochmals erkurbeln… Bei mir kam eigentlich noch gar keine Wettbewerbsstimmung auf und doch schon ist die SM gelaufen!

1 Wertungstag SM Schänis

Sonntag, den 7. Juni 2009 von René Schneebeli

Heute Morgen bin ich mit voller Vorfreude nach Schänis gegangen: Endlich wieder ein Wettbewerbsflug! Mein erster in dieser Saison. Am Briefing erhielten wir unsere Aufgabe von gut 100km in der Region Ostschweiz. Klingt super und somit wurde gleich die Flugzeugmontage in Angriff genommen. Mit Felix Rüegg, meinem Copiloten, nahmen wir noch das Bugrad vom Duo ab und montierten den Rennsporn! Jetzt kann’s ja nur noch gut kommen! Aber noch nicht genug für den schnellen Vorflug muss noch Wasser in die Flügel. Also ab zum Wasserschlauch, Schlauch andocken und aufdrehen. Mann geht das langsam…und der Startchef sitzt mir auch schon im Nacken wann ich den gedenke in die Startreihe einzufädeln. Kurze Zeit später spritzt das Wasser aus dem Flügel und ich versteh die Welt nicht mehr! Es sind doch erst 10 l drin und der Flügel bricht fast ab beim Anheben?!? Bei einem genaueren Blick auf die Wasseruhr entdecke ich noch eine weitere Ziffer am Ende unter dem beschlagenen Glas. Also 100l im Flügel! Nach einem zweiten Anlauf klappt’s dann besser und wir können Starten. Im Regen heben wir ab und fliegen in der Region Bachtel in die ersten guten Bärte ein. Da es immer düsterer wird fliegen wir zu viert (KC, SG, ST, KD) gleich nach der Startlinienöffnung ab. Mit dem Knüppel gestossen geht’s schnell nach Stäfa und zurück zum Ricken. Dort nehmen wir das Gas kurz raus und fliegen ein Stock tiefer über Wattwil ein. Mit gut einem Meter geht’s wieder ein Stück hoch. Vorsichtiger fliegen wir weiter Richtung Gossau und können unterwegs nochmals zur Basis aufschliessen. Beim Rückweg sehen wir den Regenschauer über dem Ricken stehen. Also nehme ich kurzzeitig die Geschwindigkeit zurück um den optimalen Flugweg zu planen. Felix Rüegg passt dies nicht und ich höre die Rasten der Trimmung knacken und der Duo glitt zügig weiter. Mit verstärktem Sinken geht’s kurz durch den Regen zur letzen Wende Wald. Der Endanflug ist noch optimierungsfähig und kann beim nächsten Flug mit einigen km/h’s mehr geflogen werden. Der heutige Flug hat richtig Spass gemacht und das Team KD ist hungrig auf mehr. Wir hoffen auf schnelles Wetter um auch nochmals das Wassertanken zu üben.

SM Schänis: Eine Wertung ist im Kasten!

Sonntag, den 7. Juni 2009 von Felix Schneebeli

Heute Morgen vor dem Briefing hatten wir blauen Himmel in Schänis! Das ist doch kein SM Wetter, dachten sich wohl die meisten und der Meteorologe bestätigte das dann auch. Eine Kaltfront, die sich mit rund 50Km/h Geschwindigkeit von Westen her über die Schweiz wälzt, bedrohte unseren Flugtag. Entsprechend konservativ wurde auch ausgeschrieben. Der Task für Standard- und Rennklasse war ausschliesslich östlich des Zürichsees und mit 113km dem Wetter angepasst. Im Nachhinein beurteilt, eine gute Ausschreibung um eine Wertung zu erhalten. Die letzten unserer Klasse starteten in strömendem Regen, aber zur Belohnung gabs nach dem Klinken präfrontale Labilität mit z.T. über zwei Meter steigen. Uns war klar, dass wir so früh wie möglich auf den Task gehen müssen. Die Knonauer Fraktion und einige weitere starteten keine Minute nach Startlinieneröffnung. Der Flug verlief ohne nennenswerte Tiefpunkte, die Steigwerte liessen jedoch spürsam nach und Sonne wurde Mangelware. Der erste Gegenwindschenkel nach Stäfa war kurz und problemlos. Der zweite Schenkel nach Gossau musste etwas vorsichtiger angegangen werden, der Rückenwind half. Möglichst hoch wieder auf den Gegenwindschenkel zurück in die komplizierte “Einflugschneise” in Schänis. Zum Glück begann es zu Regnen am Ricken, sonst wäre es etwas zu einfach gewesen! Heute konnte man nur verlieren, die Schnitte der ersten Ranglistenhälfte werden wohl alle sehr nahe zusammen liegen.

Projekt Vodka - jetzt in Schänis !

Samstag, den 6. Juni 2009 von Dirk Reich

Eigentlich wollten wir - Markus, Edi, Rene und ich - jetzt in Novosibirsk die Russischen Mei­ster­schaf­ten flie­gen, doch blieb der Luft­raum bis vor 2 Wo­chen ge­sperrt, so dass wir kurz­fristig die Rei­se von Si­bi­rien nach Schänis ver­kürzt ha­ben.

Hier sassen wir nun mit 31 Piloten, Gestern beim Eröffnungsbriefing und Heute beim ersten Briefing und kamen von der Traufe in den Regen! Voller Tatendrang wurde die Oesterreich-Karte begutachtet und vergangene und zukünftige Flüge an die Wand gemalt. Die “Seniorenroute” - für Wisi und Dirk - immer über 4000 - 5000 m Höhe vom Prättigau entlang, immer auf der Südseite des Inntals bleiben direkt zum Patscherkofel und weiter über den Gerlos bis hinter Zell am See, …. oder aber die “Juniorenroute” - eher für Stefan und Felix - immer unter 2000 m am Hang im Inntal nach Innsbruck und weiter über Kufstein, St. Johann an Steinerne Meer. Dann wieder zurück und noch schnell am Eiger vorbei in der Welle bis Bex und kurz vor Sonnenuntergang in Schänis gelandet. …Auch ohne Vodka fühlt man sich im Kreise der hartgesinnten Artgenossen des seltenen Spezies SM-Pilot leicht unter Drogen und neigt zu Wunschvorstellungen und Träumen - vor allem im Regen !

Nachdem die Finger auf der Karte wundgerieben waren, hat uns Urs Ribi in die neue Welt des I-Phones mit tracking-Funktionalität eingeführt. Gerüchteweise, damit die Wettbewerbsleitung in Schänis seine Schäffchen nach 3-4 Tagen Regenwetter wieder rechtzeitig orten und einsammeln kann. Wie dem auch sei, wir sind begeistert von der neuen Funktionalität, ich muss jetzt nur noch alle Daten der Wettbewerber irgendwie in mein Cockpit bekommen !

Beim Wetter haben wir wirklich Glück. Wir haben den Treffpunkt von Warmfront, Kaltfront und Oclusion genau über Schänis perfekt getroffen …. aus meteorologischer Sicht, sei es eine “sehr interessante Wetterlage”, so der O-Ton des Meteorolügens im Wetterbriefing am Morgen !!!

Wir harren - noch optimistisch - der Tage, die da kommen mögen und überlegen uns ob wir nicht auch für Schänis lieber Vodka kaufen sollten ! Das werden wir dann Morgen, Sonntag beim nächsten Briefing um 10:00 Uhr entscheiden.